Zehn staatlich geprüfte Betriebswirte schreiben Geschichte an der Europaschule BBS 1 Northeim

Detlef Reimelt, unser Koordinator für die Fachschule Betriebswirtschaft der BBS 1 Northeim, verabschiedete die Absolventinnen und Absolventen am Samstag mit folgenden Worten: „Ich darf ohne Übertreibung sagen, wir schreiben heute gemeinsam Geschichte! Zum ersten Mal – nicht nur im Land Niedersachsen, sondern bundesweit – wird in diesem Sommer der Abschluss Bachelor Professional in Wirtschaft vergeben. Sie gehören zu den ersten Absolventinnen und Absolventen, die diese Berufsbezeichnung mit dem heutigen Tage führen dürfen. Dazu meine herzliche Gratulation!“

Die erzielten Ergebnisse litten ganz offensichtlich nicht unter den vielen zusätzlichen Abendstunden Unterricht, die die Schülerinnen und Schüler zu absolvieren hatten: Mit einer Durchschnittsnote von 2,1 und fünfmal der Eins vor dem Komma seien hervorragende Ergebnisse erzielt worden.

Unser Schulleiter Dirk Kowallick, der sehr stolz auf die Implementierung des neuen Bildungsganges ist, gratulierte bei der Veranstaltung: „Wie auch schon der Philosoph Konfuzius sagte – auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Meinen allergrößten Respekt vor Ihrer Leistung und meine herzliche Gratulation.“ Zusätzlich sprach er unseren Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Aufbauarbeit zur Initiierung des neuen Bildungsganges seinen Dank aus. Dies habe ein hohes Maß an curricularer, organisatorischer und letztendlich auch werbender Arbeit erfordert, die von dem Team um Koordinator Detlef Reimelt exzellent umgesetzt worden sei.

Dieser bezeichnete den ersten Abschlussjahrgang der Fachschule in seiner Rede als Pioniere, echte Wegbereiter und entließ seine scheidenden Schüler mit den Worten: „Werden Sie nun Pionier Ihres eigenen Lebens, indem Sie etwas vorleben, ein Beispiel geben!

„Ein langer Weg, der sich kürzer angefühlt hat. Ein schwieriger Weg, den wir aber letztendlich gemeinsam bewältigen konnten“, fasst Absolventin Janice Bohne ihre Erlebnisse und Erfahrungen in den drei Jahren der Fachschule treffend zusammen.

Sie und die anderen Absolventinnen und Absolventen sind sich in einem einig: Dies sei eine Ausbildung mit hohem Praxisbezug, die einem eine Menge abverlange, aber deren Absolvierung auf jeden Fall lohne.

Befragt zu seinen Zukunftsplänen äußerte sich Absolvent Jan Elbeshausen wie folgt: „Ich wünsche mir, die erworbenen Kompetenzen im Beruf nutzen zu können und vor allem nicht auf der Stelle stehen zu bleiben“. Eben ganz im Sinne eines Pioniers!